Unabhängige Beratung
für Laseranwendungen
Prozessentwicklung
Auftragsfertigung

Anwendungsberatung

Ihr unabhängiger Berater
für Laseranwendungen in der Mikro-Materialbearbeitung

Auftragsfertigung

LaserMarkieren

von Flachglas mit Faserlaser

Auftragsfertigung

LaserMarkieren

von Metall- und Kunststoffprodukten

Auftragsfertigung

LaserStrukturieren

von metallischen Oberflächen durch Reinigung, Schicht- und Materialabtrag

Auftragsfertigung

LaserFeinschneiden

von Metallfolien
mit Dicke < 50 µm

Forschung

LaserProzesse

Entwicklung und Optimierung von Laseranwendungen

LaserMIKROmaterialbearbeitung

LaserMarkieren

QR-Code auf Glas, Quelle: Mann LaserApps

Berührungslose und dauerhafte Kennzeichnung und Veredelung von Produkten aus

  • Flachglas
  • Kunststoff
  • Metall

LaserStukturieren

Edelstahl, Quelle: Mann LaserApps

Berührungslose Strukturierung von metallischen und beschichteten Oberflächen durch

  • Reinigung
  • Entschichtung
  • Materialabtrag

LaserFeinschneiden

Alu-Folie, Quelle: Mann LaserApps

Berührungsloses Schneiden von metallischen Folien

  • Dicke < 50 µm
  • beliebige Konturen
  • ohne Nachbearbeitung (gratfrei)

LaserProzesse

Entwicklung und Optimierung von Laseranwendungen durch Messung und Analyse der

  • Laserparameter
  • Materialreaktion
  • Prozessumgebung

Über Mann LaserApps

Mann LaserApps ist ein Ingenieurbüro und Dienstleister für

  • Laserauftragsfertigung
  • Lasermarkieren, Strukturieren, Mikroschneiden
  • Anwendungsberatung
  • Prozessentwicklung und -optimierung
  • Laser-Material-Tests

mit Sitz in Reutlingen. Ich bearbeite Einzelstücke und Kleinserien in hoher Qualität mit Laser für Industrie- und Privatkunden.

Über den Gründer

Rainer Mann, Diplom-Physiker
30 Jahre Anwendungserfahrung
in:
Lasermaterialbearbeitung
– Lasermarkieren
– Laserstrukturieren
– Lasermikroschneiden
– Lasermikroschweißen
Lasermesstechnik
– Laserleistung und Pulsenergie
– Pulslänge und Form
– Strahlprofil


Meine Faszination für Laser begann während meines Studiums, als ich einen Vortrag über den ersten Laser (Rubin-Laser) ausarbeitete. In der Folge spezialisierte ich mich auf Laser und schrieb meine Diplom-Arbeit über Halbleiterlaserdioden. 1996 begann ich meine Laser-Karriere im Vertrieb für Lasermarkiersysteme. Ab 2002 erweiterte ich meinen Erfahrungshorizont um die Lasermesstechnik, was mir das Tor für die gesamte Lasertechnologie in nahezu allen Branchen öffnete. Ich lernte alles über die Eigenschaften und Anwendungen von DPSS-Laser, Faserlaser bis Ultrakurzpulslaser in Industrie und Wissenschaft.

Meine Motivation

Nach sehr spannenden 30 Berufsjahren in der Lasermaterialbearbeitung und Lasermesstechnik nehme ich mir nun die Freiheit, mich ausschließlich meinem Lieblingsthema zu widmen: Der Entwicklung und Optimierung von Laserprozessen für die Feinbearbeitung von Produkten und Umsetzung in der Laserauftragsfertigung.

Kann Ihr Produkt mit Laser bearbeitet werden?

Ob ein Produkt bzw. Material mit Laser bearbeitet werden kann, hängt davon ab

1. wie stark das Material das Licht des Laser absorbiert

2. wie das Material auf diese Energiezufuhr reagiert

3. welche Laserparameter erforderlich sind, um die gewünschte Reaktionsstärke zu erzielen

Materialeigenschaften

Laserwellenlänge und Materialabsorption
Laser emittieren Lichtenergie einer bestimmten Wellenlänge im Spektralbereich zwischen tiefem UltraviUV ab ca. 190 nmTypische Laser für die Materialbearbeitung emittieren Lichtenergie einer bestimmten Wellenlänge im Spektralbereich zwischen tiefem UltraviUV ab ca. 190 nm bis ins In welchem Wellenlängenbereich und wie stark absorbiert das Material Lichtenergie?
Absorbiert ein Material die Lichtenergie eines Laserstrahls, so wird diese Energie im Material in Wärme umgewandelt. Diese Energieumwandlung erfolgt in einem konzentrierten Bereich um den Laserstrahl. Je höher der Absorptionsanteil, desto höher die Energieumwandlung. mehr Lichtenergie weshalb schon eine relativ geringe Laserleistung ausreicht, um Material zu schmelzen.

Materialreaktion. Wie reagiert das Material auf den Laserstrahl? Dies hängt von der Stärke der Absorption

Für viele Materialien sind Wellenlänge, Pulsenergie und -länge bekannt. Sollte es für das Material Ihres Produkt noch keine Erfahrungswerte geben, führe ich gezielte Laser- und Materialtests durch, um eine qualifizierte Antwort geben zu können.
Für eine professionelle Beratung und effektive Prozessentwicklung ist es essentiell, langjährige Anwendungserfahrung und physikalisches Wissen über die verschiedenen Lasertypen und die Wechselwirkung zwischen Laserpuls und Materie zu besitzen.

Willkommen bei Mann LaserApps! Ich freue mich auf Sie und Ihre Laseranwendung!

Ihr Rainer Mann

Kontakt

Mann LaserApps
Ingenieurbüro für Laseranwendungen
Inhaber Dipl.-Phys. Rainer Mann
Sebastian-Kneipp-Strasse 62
72762 Reutlingen
E-Mail: mail@mann-laser.de
Tel.: +49 177 20 62 106

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Schicken Sie mir eine Anfrage und ich nehme umgehend Kontakt mit Ihnen auf.

    AUFTRAGSFERTIGUNG

    Lasermarkieren

    ist die flexibelste Methode für die berührungslose und dauerhafte (abriebfeste) Kennzeichnung und Veredelung von Materialien und Produkten.

    Der Laserstrahl wird mittels zweier Spiegel mit hoher Geschwindigkeit und µm-genau über die Materialoberfläche bewegt. Die Lichtenergie des Laserstrahls wird vom Material absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die Laserenergie ist so eingestellt, dass sie nur zu einer Reaktion auf der Materialoberfläche führt; diese Materialreaktion ist scharf auf den Wirkungsbereich des Laserstrahls (Faserlaser: ca. 40 µm) begrenzt.

    Mit Laser können beliebige und variierende Inhalte – Texte, Seriennummern, Scancodes, Logos und Grafiken – schnell, kontrastreich und dauerhaft markiert werden.

    Üblicherweise werden industrielle Teile mit Produkt- und Herstellerdaten zur Produktidentifikation markiert, z.B. Bezeichnung, Seriennummer, Scancodes (Barcode, QR-Code), technische Symbole, Herstellerdaten und -logo. Lasermarkierung dient auch dem Zweck der Produktveredelung durch wertsteigernde, dekorative, individuelle und künstlerische Markierungen.

    Markierung von Flachglas mit Faserlaser

    Glas ist transparent für Faserlaser: Bei dieser Wellenlänge (1070 nm) absorbiert Glas keine Energie und ist daher mit Faserlaser nicht markierbar.

    Ich habe eine Methode entwickelt, bei der Flachglas mit einem Faserlaser auf der Oberfläche sehr fein, detailliert und materialschonend markiert werden kann!

    Glas wird bisher hauptsächlich mit CO2-Laser bearbeitet, da Glas dessen Wellenlänge von 10600 nm sehr gut absorbiert. Diese Vorteile bieten Faserlaser gegenüber CO2-Laser:

    • 1070 nm: 10-fach kürzere Wellenlänge, d.h.
    • stärkere Fokussierbarkeit
    • kleinerer Strahldurchmesser
    • genauere und feinere Bearbeitung
    • geringerer Wärmeeintrag

    Überzeugen Sie sich selbst! Scannen Sie den QR-Code oder Barcode (128) mit Ihrem Smart Phone! Unsere Methode ermöglicht auch die Markierung von Graustufen-Bitmaps auf Flachglas!

    Metallprodukte

    Nahezu alle Metalle können mit Laser sehr fein und kontrastreich markiert oder graviert werden: Eisen, Stahl, Edelstahl, Aluminium, Buntmetalle (Kupfer, Bronze, Zinn, Zink, Nickel) und Edelmetalle (Gold, Silber). Edelstahl besitzt darüber hinaus die Besonderheit, dass es in Anlassfarben markiert werden kann.
    Bei beschichteten Metallen wie z.B. eloxiertem Aluminium kann die Beschichtung sehr präzise und selektiv abgetragen und eine sehr feine Markierung erzeugt werden.

    Kunststoffprodukte

    Eine Vielzahl von Kunststoffen kann mit der Wellenlänge des Faserlaser markiert werden. Die Markierung erfolgt durch Farbänderung, kontrastreiches Aufschäumen der Oberfläche oder selektiven Abtrag einer Beschichtung.

    Beispiele für lasermarkierbare Kunststoffe:

    • ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)
    • Acryl (PMMA)
    • Polyamid (PA)
    • Polycarbonat (PC)
    • PEEK (Polyetheretherketon)
    • Polyethylen (PE)
    • PET (Polyethylenterephthalat)
    • POM (Polyoxymethylen), auch mit Additiven
    • PPS (Polyphenylensulfid)
    • Polypropylen (PP)
    AUFTRAGSFERTIGUNG

    Laserstrukturieren

    Laser eignen sich hervorragend für die Bearbeitung von metallischen Oberflächen. Dabei geht es um das Glätten bzw. Polieren von Oberflächen und den flächigen Abtrag von Verunreinigungen (z.B. Oxidschichten), Beschichtungen (z.B. Eloxalschichten) und den direkten Materialabtrag zur Erzeugung von Tiefenstrukturen. Wir ordnen diese Anwendungen folgenden Abtragtiefen zu:

    • Polieren (< 1 µm)
    • Reinigen (1 bis 10 µm)
    • Entschichten (10 bis 100 µm)
    • Materialabtrag (> 100 µm)
    AUFTRAGSFERTIGUNG

    Laserfeinschneiden

    Das Laserschneiden erfolgt berührungslos und ist wegen des feinen Laserstrahles und der exakten Strahlführung präzise. Dies ist entscheidend beim Laserschneiden von dünnen Metallfolien mit Dicke < 50 µm sehr leicht verformt und beschädigt werden können.
    Beim Laserschneiden von dünnen Metallfolien fällt sehr wenig Schmelze an, die durch den Strahlungsdruck des Lasers entfernt wird. Eine Nachbearbeitung, d.h. Entfernung von Schneidgraten, entfällt.
    Zusammengefasst sind die Vorteile des Lasermikroschneidens:

    • präzise Schnittkontur
    • keine Nachbearbeitung (gratfrei)
    • berührungsloses Schneiden
    • keine Druckluft erforderlich
    Prozessentwicklung

    Laserprozesse

    Wie beginnt man einen Laserprozess?

    Bei einem Laserprozess in der Materialbearbeitung geht es um die Reaktion des Materials auf einen Laserstrahl. Zunächst werden die Eigenschaften des Materials unter die Lupe genommen, um dann die richtige Laserquelle dafür auszuwählen.

    Materialeigenschaften

    Absorption. In welchem Wellenlängenbereich absorbiert das Material Lichtenergie? Wie stark ist die Absorption?
    Jedes Material absorbiert und reflektiert Licht in einem oder mehreren Wellenlängenbereichen. Je höher der Absorptionsanteil, desto mehr Lichtenergie wird im Material in Wärme umgewandelt. Diese Wärme verursacht die gewünschte Reaktion.

    Materialreaktion. Welche Materialreaktion ist gewünscht und wie reagiert das Material auf die eingebrachte Wärme?
    In der Mikromaterialbearbeitung werden im wesentlichen zwei Materialreaktionen betrachtet: Chemische und thermische Prozesse.
    Chemisch: Lokales Aufschäumen und Farbänderung der Oberfläche.
    Thermisch: Lokales Schmelzen und Verdampfen des Materials wie beim Materialabtrag, Schneiden und Schweißen.

    Laserparameter

    Wellenlänge. Jeder Laser besitzt eine charakteristische Wellenlänge. Ob dieser Laser für den Laserprozess geeignet ist, hängt davon ab, wie stark die Lichtenergie durch das Material absorbiert und in Wärme umgewandelt wird.

    Betriebsart. Es gibt kontinuierliche (sog. CW-Laser, CW = Continuous Wave), die eine konstante Leistung abgeben, und gepulst betriebene Laser, die Laserpulse bestimmter Länge und Energie emittieren. Welche Laserbetriebsart zum Einsatz kommt, hängt von der zu erzielenden Materialreaktion ab. Der größte Anteil der Laserprozesse erfolgt mit gepulsten Laser.

    Laserleistung. Die Laserleistung bestimmt, ob eine Reaktion aus energetischer Betrachtung stattfinden kann. Ist die Absorptionsrate des Materials hoch (z.B. 80-90%), reicht eine geringere Laserleistung aus als bei nur 40-50%.
    Bei CW-Laser wird die kontinuierlich, bei gepulsten Laser die mittlere emittierte Leistung (das Produkt aus Pulsenergie und Pulsfrequenz) betrachtet.

    Pulsspitzenleistung. Die Pulsspitzenleistung, das Verhältnis aus Pulsenergie zu Pulsdauer bestimmt, wie eine Reaktion stattfindet.
    Pulsenergie und Pulslänge geben an, welche Lichtenergie ein Puls transportiert und wie lange dieser Puls dauert bzw. wieviel Zeit das Material hat, auf diesen Puls zu reagieren.

    Pulsenergie. Je höher die Pulsenergie, desto höher die im Material absorbierte und in Wärme umgewandelte Energie.

    Pulslänge. Je länger / kürzer ein Puls, desto länger / kürzer wirkt der Puls auf das Material. Das Material hat „viel“ / „wenig“ Zeit, die Lichtenergie aufzunehmen und in Wärme umzuwandeln.

    Lange Pulse (µs-ms, 10-6-10-3s): Das Material hat genügend Zeit, um eine lokal homogene Schmelzzone auszubilden.
    Beispiele:
    Laserschneiden: Das Material wird im Schnittspalt aufgeschmolzen und die Schmelze mit Druckluft aus dem Schnittspalt getrieben.
    Laserschweißen: Die beteiligten Materialschmelzen vermischen sich und gehen beim Abkühlen eine feste Verbindung ein.
    Lasergravur: Eine oberflächlich aufgeschmolzene Materialmenge wird durch den Strahlungsdruck des Laserstrahls aus dem erzeugten Graben getrieben.

    Kurze Pulse (ns-fs, 10-9-10-15s): Die Wirkzeit des Pulses reicht nicht aus, um eine Materialschmelze zu erzeugen. Der Laserpuls wirkt entweder nur rein oberflächlich oder verdampft Materialpartikel, bevor diese überhaupt in den Schmelzzustand übergehen können.
    Beispiele:
    Lasermarkieren: Die Materialobefläche ändert durch Aufschäumen oder Farbänderung ihren Kontrast, wodurch der bearbeitete Bereich lesbar wird.
    Laserabtrag: Die Pulsspitzenleistung ist so hoch, dass die eingebrachte Energie in Menge und Wirkzeit ausreicht, um die Schmelzphase des Materials zu überspringen und Materialpartikel zu verdampfen, d.h. die Partikel gehen direkt in die Gasphase über. Da der Wärmeeintrag hier relativ gering ist, spricht man auch von kalter Bearbeitung.

    Prozessperipherie
    Welche Bedeutung haben Schutzgase, die Absaugung der Prozessgase und die Laserkühlung für den Laserprozess? Schutzgase schützen die Materialoberfläche vor Korrosion. Prozessgase können Laserleistung absorbieren und beeinflussen die Bearbeitungsqualität. Eine konstante Betriebstemperatur ist entscheidend für die Laserqualität.